Kurz zusammengefasstDer Franchise-Fitness-Check bewertet Franchisesysteme in neun Bereichen entlang dreier Säulen: Partnergewinnung (rund 45 Prozent), KI-Fitness (rund 45 Prozent) sowie Recht und Vertrauen (rund 10 Prozent). Die Daten stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen und einer freiwilligen Selbstauskunft; der Vergleichswert bildet sich je Branchenkategorie.

Warum wir das offenlegen

Ein Score ist nur so viel wert, wie sein Zustandekommen nachvollziehbar ist. Wer erfahren will, warum sein System 61 von 100 Punkten erreicht, soll nachlesen können, welche Bereiche wie stark gewichtet sind, woher die Daten stammen und wo die Grenzen des Verfahrens liegen. Diese Seite beschreibt genau das.

Vorweg das Wichtigste: Der Check misst, was von außen sichtbar ist. Er ersetzt keine Innensicht auf Ihr System und weiß nichts über Ihre Zahlen, Ihre Partnerzufriedenheit oder Ihre Prozesse — es sei denn, Sie ergänzen diese Angaben selbst.

Die neun Bereiche und ihre Gewichtung

Der Gesamtscore setzt sich aus drei Säulen zusammen. Innerhalb jeder Säule werden die Bereiche gleich gewichtet, die Säulen selbst gehen unterschiedlich stark ein — Partnergewinnung am stärksten, weil sie im Franchise unmittelbar auf das Wachstum wirkt.

SäuleBereicheAnteil am Gesamtscore
A · PartnergewinnungRecruiting-Funnel · Recruiting-Qualität und Aktualität · Systemwachstum · Partnerqualität und Reputationrund 45 %
B · KI-FitnessMarke und Sichtbarkeit · KI-Auffindbarkeit (GEO) · KI in Recruiting und Marketing · Datenreiferund 45 %
C · Recht und VertrauenImpressum, Datenschutz, Einwilligung und Pflichtangabenrund 10 %

Innerhalb der Bereiche werden einzelne Prüfpunkte als erfüllt, teilweise erfüllt oder nicht erfüllt bewertet. Prüfpunkte, die im Franchise erfahrungsgemäß besonders stark auf den Erfolg wirken, sind im Ergebnis als Prio gekennzeichnet — etwa eine eigene Recruiting-Seite oder transparente Investitionsangaben. Sie zählen doppelt.

Woher die Daten kommen

QuelleWofürEinschränkung
Ihre WebsiteRecruiting-Strecke, Inhalte, Pflichtangaben, technische AuffindbarkeitNur öffentlich erreichbare Seiten; Bereiche hinter Anmeldung bleiben unsichtbar
Google-UnternehmensprofileStandortpräsenz, Bewertungen, AktualitätZuordnung über Markennamen, bei sehr generischen Namen unscharf
KartendiensteZahl und Verteilung der StandorteObergrenze der Abfrage, sehr große Systeme werden unterschätzt
FranchiseportalePräsenz in den einschlägigen VerzeichnissenPrüft Auffindbarkeit, nicht die Qualität des Eintrags
Sprachmodell-AbfrageWie ein KI-System Ihr Franchise beschreibtMomentaufnahme; Antworten können zwischen zwei Abfragen abweichen
Ihre SelbstauskunftPartnerzahlen, Zu- und Abgänge, Anfragen, ReaktionszeitFreiwillig; ohne diese Angaben bleiben zwei Bereiche geschätzt

Wie der Benchmark entsteht

Jedes geprüfte System wird einer Kategorie zugeordnet — Gastronomie, Fitness, Nachhilfe, Handel, Dienstleistung und weitere. Der Vergleichswert bildet sich aus den bisherigen Prüfungen derselben Kategorie. Solange für eine Kategorie weniger als zehn Prüfungen vorliegen, weisen wir den Vergleich ausdrücklich als vorläufig aus, statt eine Genauigkeit vorzutäuschen, die es noch nicht gibt.

Die Vergleichsdaten werden ausschließlich anonymisiert und aggregiert verwendet. Kein Systemname und keine Einzelauswertung fließt in den Benchmark eines anderen Systems ein.

Was der Check nicht kann

Vier ehrliche Einschränkungen. Erstens misst der Check die Außensicht: Ein System mit hervorragenden internen Prozessen und schlechter Website schneidet schlechter ab, als es verdient — und genau das ist eine relevante Information, aber eben keine Bewertung der Betriebsqualität. Zweitens ist er eine Momentaufnahme; Websites ändern sich, KI-Antworten ohnehin. Drittens sind Prüfpunkte notwendigerweise vereinfacht — die Frage, ob eine Recruiting-Seite existiert, lässt sich prüfen, ob sie überzeugt, nicht. Viertens ist die Gewichtung eine begründete Setzung, keine empirisch validierte Wahrheit; sie beruht auf Erfahrungswerten aus der Franchise-Beratung und wird mit wachsender Datenbasis nachgeschärft.

Wo der Check unsicher ist, sagt er es. Ein nicht prüfbarer Punkt wird als solcher ausgewiesen und nicht stillschweigend als Fehler gewertet — mit einer Ausnahme: Wenn eine Website den maschinellen Abruf vollständig blockiert, gilt das als Befund, weil KI-Crawler dann ebenfalls ausgesperrt sind.

Wie wir mit Ihren Daten umgehen

Die Analyse läuft ohne Anmeldung. Erst wenn Sie den vollständigen Maßnahmenplan anfordern, erheben wir Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Das Ergebnis bleibt unter einem nicht erratbaren Link dauerhaft abrufbar, damit Sie es im Team teilen können. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Änderungen an diesem Verfahren

DatumÄnderung
15.08.2026Methodik erstmals veröffentlicht. Bewertung „Abruf blockiert" ausdrücklich als Befund geregelt, Kennzeichnung vorläufiger Benchmarks eingeführt.

Künftige Änderungen an Gewichtung oder Prüfpunkten werden hier mit Datum vermerkt. Ein Score aus August 2026 bleibt damit auch später nachvollziehbar.

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Häufige Fragen